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Mir geht es in allen meinen Arbeiten nie um den Menschen, nie um die Figur, sondern um die Verschmelzung, die Gesamtheit dessen, was uns umgibt.
Meine Bilder entstehen aus dem Bemühen, das zu erfassen was uns alle im Innersten bewegt.
Der Garten verkörpert für mich, als Symbol für Vielfalt, Mehrschichtigkeit in allen Bereichen. Nach unten in die Erdschichten, nach oben in die Himmels/Wolkenschichten.
Zu den Seiten Links und Rechts sind wir umgeben von unterschiedlichsten Pflanzenschichten, sei es nun in Beeten oder in wilder Form.
Diese Schichten bilden eine energetische Körperlichkeit, die unser Innerstes erfassen kann, wenn wir es zu lassen.
Um diesen Prozess der Verschmelzung und der Verinnerlichung zuzulassen, um wahrhaft zu fühlen, das wir ein Teil einer großen Gesamtheit sind, ist es notwendig, in einen Zustand zu gelangen, den man als kindhaft beschreiben könnte.
Ein völliges LosGelöstSein von unserer persönlichen Geschichte, von Gedanken, von Erinnerungen, von Gelerntem, schmerzhaften Erfahrungen und allen Dingen, die unser Sein erschweren.
Dieses LosGelöstSein, dieses Frühkindhafte findet sich in vielen Bildern aus der Reihe "Gartenlieder" in Kohlelinien wieder. Im vermeintlichen "Gekritzel", das für Kinder von großer Symbolkraft ist und das für mich, als Malerin, die absolute Linie in ihrer bezwingendsten Form darstellt.

Da sich für mich mit diesen Bildern in 2009 eine neue Welt in der Malerei erschlossen hat, werden alle Bilder nun mit dem Namen " morgenweich" signiert, der fortan als Künstlername geführt wird.

Arbeiten vor 2009 nur noch zum Teil auf dieser Seite aufgeführt. Bei Interesse an meinen älteren Werken nehmen Sie bitte Kontakt auf.


 
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