Statement

Meine Arbeiten sind eine Spiegelung des Inneren in der Äußeren Welt. Sie sind persönlich und reflektieren Erlebtes, Erfahrenes, Erinnertes. Wahrgenommen und transformiert durch die psychische aber auch physische Notwendigkeit ,mich auf diese abstrakte Weise auszudrücken entstehen meine Arbeiten als ein Nachklang.

Unbewusstes wird sichtbar und manifestiert sich in Farben, Formen, Linien. Mir geht es in allen meinen Arbeiten nie um den Menschen, nie um die Figur, sondern um die Verschmelzung, die Gesamtheit dessen, was uns umgibt. Meine Bilder entstehen aus dem Bemühen, das zu erfassen was uns alle im Innersten bewegt. Um das zu erreichen, lege ich in meinen Arbeiten Schichten über Schichten bis ein komplexes Werk entstanden ist.

Der Garten, bzw, die Natur verkörpern für mich, als Symbol für Vielfalt, Mehrschichtigkeit in allen Bereichen. Nach unten in die Erdschichten, nach oben in die Himmels/Wolkenschichten. Zu den Seiten Links und Rechts sind wir umgeben von unterschiedlichsten Pflanzenschichten, sei es nun in Beeten oder in wilder Form. Diese Schichten bilden eine energetische Körperlichkeit, die unser Innerstes erfassen kann, wenn wir es zu lassen.

Um diesen Prozess der Verschmelzung und der Verinnerlichung zuzulassen, um wahrhaft zu fühlen, das wir ein Teil einer großen Gesamtheit sind, ist es notwendig, in einen Zustand zu gelangen, den man als kindhaft beschreiben könnte. Ein völliges LosGelöstSein von unserer persönlichen Geschichte, von Gedanken, von Erinnerungen, von Gelerntem, schmerzhaften Erfahrungen und allen Dingen, die unser Sein erschweren.

Dieses LosGelöstSein, dieses Frühkindhafte findet sich in vielen Bildern  in Linien wieder. Im vermeintlichen “Gekritzel”, das für Kinder von großer Symbolkraft ist und das für mich, als Malerin, die absolute Linie in ihrer bezwingendsten Form darstellt.